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Gymnasium der Benediktiner Meschede *AG-Karate der Klassen 5*

Aktualisiert: 11. Aug.



Zu meinem Bedauern wird das Karate oft mit Kampfsport und Wettkampfsport gleichgesetzt.

Die wirkliche Lebensphilosophie verdrängt. Der Zweck des Karate als Selbst-Verteidigung ist lediglich zweitrangig.

Im Karate geht es vielmehr um die Selbstbetrachtung. Der Kampf richtet sich nicht gegen einen Gegner, sondern gegen das eigene Ich. Die Dimension im Karate, die den Menschen zur Ergründung seines ursprünglichen Selbst führt, hat im Zen ihre Wurzeln. Nur wer sich selbst betrachtet, wie in einem Spiegel der kann Körper und Geist zur Mitte vereinen. Dazu bedient er sich einer Kunst, deren Ziel jedoch über das Erlernen der Formen hinaus in einer inneren Auseinandersetzung besteht, woraus sich die Möglichkeit zum Weg ergibt.

Karate ist eine Chance, sich selbst im Zentrum der Bewegung zu finden.

Kinder fragen sich oft, was macht mir eigentlich Spaß? Wo sind meine Stärken, wo liegen Schwächen? Was ist gut für mich, was ist schlecht?

Kinder sollten nicht mit dem Strom schwimmen, sondern eigene Visionen entwickeln und diese beharrlich und konsequent verfolgen.

  • An diesen Punkten arbeiten wir mit Kindern/Jugendliche - Umgang und Verhalten mit Gefahrensituationen - mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein - Steigerung der Konzentrationsfähigkeit - größeres Verantwortungsbewusstsein - mehr Disziplin und Vertrauen - Steigerung der Fitness und Gesundheit

Das Training beginnt und endet mit einer kurzen Meditation. Für den Beginn und den Abschluss des Trainings gibt es einen festen Ablauf. So hat das Training einen guten Rahmen und die Kinder sind zu Konzentration aufgefordert.

Es folgt ein Aufwärmtraining von ungefähr 30 Minuten. Manchmal werden dabei Spiele und Partnerübungen eingebaut. Es herrscht eine entspannte und konzentrierte Atmosphäre. Stille steht während des Kindertrainings erstmal nicht im Vordergrund. Kinder haben viel Energie, die auch im Training ihren Platz haben muss und Ausdruck findet.

Die Kinder lernen vorrangig Kata. Das sind festgelegte Bewegungsabläufe. Es besteht kein Wettkampfdruck. Jedes Kind führt die Form im Rahmen seiner Möglichkeiten aus.

Ein weiterer Bestandteil des Trainings sind Kumite-Formen (festgelegte Partnerübungen). Die Kinder tauschen sich über die Bewegungen aus.

Sie üben gemeinsam ohne jeden Druck.

Ein respektvoller und achtsamer Umgang wird im Training erlernt und gepflegt.

Durch ein regelmäßiges Training kann sich eine achtsame und gesunde Lebenseinstellung entwickeln, Selbstachtung und Freundlichkeit. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten erlernen und stärken.

Das Karate Do versteht sich als eine klassisch-traditionelle

Karate-Dô-Schule und verzichtet auf die Teilnahme an sportlich-vergleichenden Wettkämpfen. Diese gehören einer jüngeren Entwicklung an, die dem Geist des Karate-Dô zuwiderlaufen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Es fallen einmalig Kosten für einen Karateanzug an, aber nur wer möchte.

Wann: Klassen 5 dienstags von 13:30 Uhr bis 14:45 Uhr

Wo: Diese findet in meiner Karateschule (direkt unterhalb der Abteikirche, Eingang neben dem Abteiladen) statt.


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