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Dôjô

 Sanftmut berührt und kann lassen.

Sanftmut sieht und hat nicht gleich ein Urteil dazu.

Sanftmut hört, schweigt, wägt ab.

Sie ist ein Haus voller leiser Gastfreundschaft.

Meinrad Dufner

 

 

Das Dôjô ist der Trainingsraum jeder Karate Schule.
Aber nicht nur das: Darüber hinaus ist es der Ort an dem der Weg (der philosophische Aspekt des Karate) geübt wird (jap.: Dô = Weg / Jo = Ort). Oft wird der Begriff Dôjô auch oft als "Ort der Erleuchtung" übersetzt.
Ein Dôjô ist vor allem ein Ort des Lernens, aber auch der Konzentration und Zurückhaltung.
Um die richtigen Umgangsformen und traditionellen Verhaltensweisen zu wahren, gibt es den Dôjôkun, der sich aus Leitsätzen zusammensetzt. Diese Sätze einzuhalten, bedeutet seinen Charakter zu vervollkommnen. Denn genauso wie der Karateka (Karate-Übender) nach Perfektion in der Technik strebt, soll auch der Charakter perfektioniert werden. D.h. Ich-bezogene Gedanken müssen zurückgelassen werden und auf Gewalt muss verzichtet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier sind die grundlegenden Prinzipien, die Philosophie einer Kloster Schule "Shûdôin" die prägend sind:


1. Die Philosophie: "Das Shûdôin Dôjô" basiert auf den Grundsätzen des Karate-Dô, kombiniert mit den Idealen und Praktiken eines traditionellen Klosters.

2.Disziplin und Ausdauer: Die Karate Klosterschule lehrt die Bedeutung von Disziplin und Ausdauer in allen Aspekten des Lebens. Schüler werden ermutigt, ihre Fähigkeiten durch konsequentes Training zu verbessern und Hindernisse mit Beharrlichkeit zu überwinden.

 

3.Respekt und Demut: Respekt gegenüber den Lehrern, Mittrainierenden und allen Lebewesen ist ein zentraler Wert in der Karate Klosterschule. Die Schüler lernen, demütig zu sein, ihre eigenen Erfolge wertzuschätzen, aber auch die Fähigkeiten und Fortschritte anderer anzuerkennen.

 

4.Ganzheitliche Entwicklung: Die Schule strebt nach einer ganzheitlichen Entwicklung von Körper, Geist und Seele. Neben der körperlichen Fitness legt sie Wert auf die Entwicklung mentaler Stärke, emotionaler Ausgeglichenheit und spiritueller Verbundenheit.

 

5.Ethik und Moral: Die Schüler werden dazu ermutigt, ethische Werte wie Liebe, Ehre, Respekt und Ehrlichkeit, Integrität und Mitgefühl zu verkörpern. Sie lernen, ihre Kampfkünste verantwortungsvoll einzusetzen und Konflikte friedlich zu lösen.

 

6.Kontinuierliches Lernen: Die Karate Klosterschule fördert lebenslanges Lernen und persönliches Wachstum. Die Schüler werden ermutigt, ihre Fähigkeiten ständig zu verbessern, neue Techniken zu erlernen und ihr Wissen mit anderen zu teilen.

 

7.Innere Harmonie: Ein zentrales Ziel der Schule ist es, die innere Harmonie zu fördern.

Die Schüler werden ermutigt, ihr Ego zu kontrollieren, negative Emotionen zu überwinden und einen Zustand des Gleichgewichts und der Gelassenheit anzustreben.

 

8.Gemeinschaft und Zusammenarbeit: Die Karate Klosterschule betont die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenarbeit. Die Schüler unterstützen sich gegenseitig, teilen ihr Wissen und respektieren die Vielfalt der einzelnen Persönlichkeiten und Fähigkeiten.

 

9.Achtsamkeit und Meditation: Die Schule integriert Achtsamkeitspraktiken und Meditation in den Unterricht, um die Konzentration, Klarheit des Geistes und das Bewusstsein für den gegenwärtigen Moment zu fördern.

10.Diese Philosophie einer Karate Klosterschule kombiniert die kämpferischen Prinzipien des Karate-Dô mit den Werten des traditionellen Klosterlebens, um eine ganzheitliche und spirituelle Ausbildung anzubieten, die über die körperlichen Aspekte hinausgeht und eine tiefe persönliche Entwicklung fördert.

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Kampfkunst mit Samuraischwertern
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