Qi Gong

"Qigong ist eine Wissenschaft,

welche die Lebensenergie

in der Natur studiert."

  Yang Jwing-Ming


Qi Gong ist ein fester Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)-neben Akupunktur, Moxa, Tuina-Massage, chines. Kräuterheilkunde, Tai Chi und 5-Elemente Ernährung.

Qi Gong hat eine Jahrtausende alte Tradition und wird heut noch in vielen Ländern Asiens, Amerika und Europa praktiziert. Es ist ein aktiver Teil dieser Behandlungsmethoden, deshalb müssen z. B. Patienten in Chinas Krankenhäusern täglich üben!

 

Qi kann man ganz vereinfacht mit „Lebensenergien“ übersetzen, aber auch mit „Lebenskraft“, auch mit „Informationen“.

Es gibt verschiedene Arten von Qi: Nahrungs-Qi, angeborenes-Qi, Abwehr-Qi, etc. Es ist im ganzen Körper vorhanden und fließt in Energieleitbahnen, den sogen. „Meridianen“, die bei den Übungen gedehnt und wieder entspannt werden.

 

Gong bedeutet so viel wie Arbeit, Atmen, beharrliches, fachkundiges Üben.

Es bezeichnet also die regelmäßige Arbeit an der Lebensenergie in Form von Bewegungen, sowie gezielten Atemtechniken, die von der Vorstellungskraft begleitet werden.

 

Es gibt leichte Übungen und längere Übungssequenzen. Oft sind es 8 Übungen, die als Einheit gelten.

Immer hat es den Sinn den Fluß des Qi im Körper zu regulieren mit dem Ziel, die Gesundheit der Organe zu stärken (Atmung, Herz- Kreislauf, Verdauung, Gelenke).

Qi Gong wirkt auf den Organismus auf verschiedenen Ebenen.

Es entspannt die Psyche; beruhigt den Geist, die körperliche Wahrnehmung verfeinert sich, man lernt, Kraft dosiert und angemessen zu verwenden, auch die Atmung reguliert und verbessert sich und auf der Ebene des Qi erfährt man sein wärmendes und aktivierendes Potential, das das Wohlbefinden steigert.

Qi Gong gestaltet sich durchaus als alltagstauglich. Durch Üben erwirbt der Mensch die Fähigkeit zur Regeneration, was für die Selbstkompetenz sehr förderlich ist und Selbstheilungskräfte entfacht.